Die Abschlussarbeit von Felix Presch ist eine Homage an die klassischen Comics, daher bewusst im "Old Style" gehalten.
Der Comic „Franziska“ ist eine Erzählung mit historischem Hintergrund. Sie spielt in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts, in der Zeit Karl Martells und dem Aufstieg der Karolinger. Der Name „Franziska“ bezeichnet nicht etwa einen handelnden Charakter, sondern eine fränkische Wurfaxt, die schon zur Zeit der Völkerwanderung in Gebrauch war.
Die Geschichte beginnt im Gebiet der Sachsen mit einer jungen Frau und ihrem Kind, die von fränkischen Schergen in den Tod getrieben werden. Als Arn, ihr Mann, von der Jagd nach Hause kommt, findet er nur noch verbrannte Hütten und einen halbtoten Greis. Dieser erzählt ihm mit letzter Kraft das Vorgefallene und stirbt. Von Verzweiflung und Rache getrieben, beginnt die abenteuerliche Suche nach dem Mörder seiner Familie.
Auf seiner Reise trifft er unter anderem den jungen, eher draufgängerischen, Focke aus Friesland. Dieser unterstützt Arn schließlich bei seinem Vorhaben, Raban, so heißt unser Bösewicht, zu töten.
Raban ist ein alter Haudegen, der eigentlich nur die Gewalt kennt. Er besitzt eine fränkische Wurfaxt, mit der schon sein Großvater, und auch dessen Großvater, Mord und Totschlag begingen.
Diese Axt ist es am Ende auch, welche in Arns Hand über Rabans Leben richtet.
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