HTK Studenten auf Masterkurs in London
Seit Herbst 2005 haben die Absolventen der HTK die Möglichkeit an der University of East London den "master of international contemporary art and design practice" zu erlangen.
Wir waren neugierig und haben spontan vier unserer ehemaligen Studenten (Marc Einsiedel, Julia Fröhlich, Moritz Tolle und Reinhard Krug) in London besucht. Unsere Dozentin Lela Erlenwein führte das Interview.
HTK:
Ihr habt Euch für ein Jahr an der University of East London eingeschrieben und werdet im September euren "master of international contemporary art and design practice" machen. Empfindet ihr die völlige Freiheit, die ihr bei der Arbeit habt als belastend oder befreiend?
Reinhard:Wie Du sicherlich weisst, mache ich einen Dokumentarfilm über die aktuelle Situation der Werbebranche in China. Dieses Projekt war mir schon vor dem Umzug nach London klar. Ich denke, dass es sehr hilft wenn man sich bereits vorher für ein Thema entschieden hat. Die Freiheit die wir haben gibt mir die Möglichkeit mir meine Zeit einzuteilen, ausserdem bin ich von meinen Interviewpartnern abhängig und ausserdem kommt man nicht jeden Tag ganz einfach nach China. Das MA Programm beinhaltet das selbstständige Arbeiten. Wir kriegen Unterstützung wenn wir sie brauchen, aber es hält uns keiner mehr an der Hand, oder haut uns auf den Deckel wenn wir nichts zum zeigen haben. Ich persönlich finde die Freiheit gut, da ich meinen eigenen Zeitplan habe.
Julia:
Ich muß sagen, daß es mir am Anfang nicht leicht gefallen ist vollkommen frei zu arbeiten, zumal ich mir nicht ganz sicher war, was ich als Projekt machen sollte. Man setzt sich ziemlich schnell unter Druck, schließlich muß es ′groß genug′ sein, um ein Jahr füllen zu können und es fällt ziemlich schwer sich zu entschieden. wie Ray schon sagt, es ist sehr hilfreich, wenn man sich vorher bereits festlegt. Inzwischen hab ich mich an das freie
Arbeiten ganz gut gewöhnt, man muß selber wissen was man will und was man in welchen Zeiträumen schaffen möchte, den Zeitdruck durch Abgabetermine gibt es nicht, außer natürlich die Abschlußpräsentation im September.
Marc:
Also im allgemeinen gesehen, ist dieses Studium hier, eine HTK Abschlußprüfung der Superlative. Nein nun mal im erst! Da du dich mit deinem Thema welches du dir selbst stellst, halt ein Jahr beschäftigst, ist alles ein bisschen anspruchsvoller. Denn hier schreiben dir die Dozenten nicht vor wie du deine Typo zu setzen hast oder andere Kleinigkeiten. Nein, hier wird einem eher die Frage gestellt, warum du das tust was du gerade tust. Ich meine damit, dass deine Arbeit sehr hinterfragt wird. Deswegen ist dieses Studium hier für mich auch ein Selbststudium, über mich und meine zukünftige Arbeit.
Moritz:
Absolut befreiend. Den jetzigen MA-Themen nach zu urteilen ist hier wirklich so gut wie alles möglich. Im Bezug auf den Arbeitsprozess empfinde ich es dabei als grossen Vorteil selber entscheiden zu können wann und wie ich etwas mache. Entsprechend intensiver sollte demnach natürlich die Auseinandersetzung mit den jeweiligen Dozenten sein, die einem, wie immer, mal mehr mal weniger produktiv zur Seite stehen. Von Vorteil ist es dabei auf jeden Fall, dass man als MA Student auf alle Dozenten zurückgreifen und sich somit die Rosinen rauspicken kann. Wert wird definitiv auf "research" gelegt, was auch dazu führt, dass sich ein Thema immer weiterentwickelt- in meinem Fall soweit, dass es sich mit dem eigentlich Vorgeschlagenen nur noch in Teilen überschneidet. Das Wichtigste ist immer noch, der eigenen Arbeit möglichst kritisch und objektiv gegenüberzustehen und nicht einfach nur zu produzieren sondern auch zu reflektieren.
Vielen Dank für das Interview.
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Der neue Pitsch ist da!
diesmal mit einem Thema zur WM 2006. 6.511.820.620 Freunde sollt ihr sein!
Dauer 01.02.06 - 07.03.06
Die Agentur METADESIGN stellt diesmal die Fachjury und kann dank unserer
Sponsoren unglaubliche Preise ausloben.
Also, nichts wie hin www.pitsch.org!
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Die HTK hat mal wieder abgeräumt...
... und zwar beim Wettbewerb "Hamburgs Kreative" - Das Cover 2005/06S
Das Urteil der Jury mit Vertretern hochrangiger Medien-Dienstleister und Agenturen fiel einstimmig aus. Der Siegerentwurf von Jan Paepke (Student der HTK Hamburger Technischen Kunstschule, 3. Sem. Designklasse D.Jonas) zum Wettbewerb "Hamburgs Kreative - Das Cover 2005/06" ziert die zweite Ausgabe des innovativen Branchenbuches "Hamburgs Kreative - Das Verzeichnis".
Ausgezeichnet und prämiert wurden die Plätze 1 - 3.
Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung junger Talente, erklärt Herausgeber Norman Beckmann, und damit die Eröffnung einer Chance, als Newcomer in Hamburgs Agenturlandschaft auf sich aufmerksam zu machen.
Mit dem Ergebnis sind alle zufrieden, verrät Jury-Mitglied Manuel Drescher (Soleil). Der Siegerentwurf hat das Potential zu verkaufen, transportiert die zentrale Botschaft, spricht sogar haptisch an. Hier werden die verschiedenen Zielgruppen bedient, vom Gestalter bis zum Marketing Entscheider.
"Hamburgs Kreative - Das Verzeichnis 2005/06" fördert neben dem kreativen Nachwuchs die Vernetzung von Wirtschaft und Werbung in der Hansestadt. Das Buch mit dem "Cover 2005/06" sowie zahlreichen Agenturauftritten erscheint am 04. Oktober im Handel. 1000 führende Unternehmen greifen gratis darauf zu.
Wer sich vor dem Release im Herbst ein Bild vom Contest machen möchte, wird fündig auf www.hamburgs-kreative.de bzw. beim Kooperationspartner hamburg.de.
Jury: Manuel Drescher (GF, Soleil Agentur)
Suze Barrett (Creative Director, Scholz & Friends AG)
Ilona Klück (Creative Director, deepblue networks AG)
Timm Specht (GF, Timm Specht Druck & Produktion)
Nela Schädler (Verkaufsförderung, Papier Union GmbH)
Norman Beckmann (Initiator, NBVD)
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